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Medienentwicklungsplan

Der Bund stellt insgesamt 5 Milliarden Euro über einen Zeitraum von 5 Jahren für die Digitalisierung in Schulen zur Verfügung. Bund und Länder haben im Mai 2019 eine Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet - den DigitalPakt Schule. Hierzu wurde auch Artikel 104c des Grundgesetzes geändert. Die neue Vorschrift trat seit April 2019 in Kraft. Damit die Schulen diese Fördermittel erhalten können, bedarf es eines detaillierten Gesamtkonzeptes mit dem Schulträger.

Hierzu wurde eine neue MEP-Gruppe im Kollegium gebildet, welche aus 4 Lehrkräften und der Schulleitung bestand. Die Firma Xevit aus Ettlingen nahm im Januar 2020 im Auftrag des Landratsamtes Freudenstadt den technischen Ist-Zustand der Schule auf. In einem weiteren Treffen mit den umliegenden sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren entstand mit der Firma loesungenfinden.org aus Bedburg eine realistische Vision für jede Schule, wie die jeweilige Schule in Zukunft technisch ausgestattet sein soll, um sonderpädagogische Ziele und Förderaspekte verwirklichen zu können.

Insgesamt besteht jeder MEP aus 7 Bausteinen, welche hier detailliert beschrieben sind.

In enger Zusammenarbeit mit Frau Jung vom Landratsamt Freudenstadt entstand nun ein ca. 20-seitiger Medienentwicklungsplan, welcher zum Schuljahresende des Schuljahres 2019/2020 fertig erstellt wurde. Damit die Fördermittel nachhaltig eingesetzt werden, bedarf es neben der technischen Ausstattung auch die Fortbildung des Kollegiums. Hierzu werden in den nächsten Schuljahren etliche Fortbildungen stattfinden.

Nachdem der Schulträger dem MEP zugestimmt hat, wird ein Freigabe-Zertifikat erstellt. Mit diesem Zertifikat beantragt der Schulträger bei der L-Bank anschließend die Fördermittel.

Weitere Informationen zum MEP kann auf den Seiten des Landesmedienzentrums (LMZ) nachgelesen werden.


Update: Am 17. November 2020 erhielt das die Pestalozzischule und der Landkreis Freudenstadt das Freigabe-Zertifikat, da der MEP alle vom Kultusministerium vorgegebenen Kriterien erfüllt hat.

"Wir freuen uns, die Freigabeempfehlung für diesen MEP erteilen zu können."

Landesmedienzentrum Baden-Württemberg